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Die Feldlerche ist der Vogel des Jahres 2019  

Es kommt selten vor, dass der NABU einen Vogel zum zweiten Mal als Vogel des Jahres ausruft. Die Feldlerche war es schon einmal, und zwar 1998. Schon damals warnten wir davor, dass der begabte Himmelsvogel in vielen Gebieten Deutschlands selten oder gar aussterben wird. Seitdem ist mehr als jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand in Deutschland verschwunden. Mit ihrem Gesang von der Morgendämmerung bis zum Abend läutet die Feldlerche alljährlich den Frühling ein. Doch der Himmel über unseren Feldern ist stummer geworden: Die Intensivierung der Landwirtschaft nimmt Feldvögeln den Lebensraum. Die Feldlerche soll als Jahresvogel stellvertretend für sie und anklagend für die katastrophale Landwirtschaftspolitik in Berlin und Brüssel stehen.


Rat und Hilfe

Für Rat- und Hilfesuchende haben wir eine Seite mit Hinweisen und Kontaktadressen zusammengestellt.

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Aktuelles und Veranstaltungen


Nach Vereinbarung:
Pflegemaßnahmen an vereinseigenen Grundstücken, regelmäßig nach Bedarf und Wetterlage.

Vorstandssitzungen:
Jeden 3. Mittwoch im Monat bei Heinz Gebele, Talstr. 10, Alschbach


Morgens ein Konzert erleben

Besonders in Frühjahr und Sommer können Frühaufsteher am Morgen ein wahres Vogestimmenkonzert erleben. Doch nicht jeder Vogel stimmt zur gleichen Zeit ein. An der Vogeluhr können Sie ablesen, wie viele Minuten vor Sonnenaufgang die Vögel mit ihrem Gesang beginnen. Außerdem können Sie sich den Gesang der einzelnen Vögel anhören.


Von der Amsel bis zum Zilpzalp



die häufigsten Gartenvögel auf einen Blick

Am besten achtet man auf mehrere Kennzeichen, um eine Vogelart sicher zu identifizieren: Größe und Gestalt, Färbung des Gefieders, das Verhalten und natürlich der Gesang bieten Anhaltspunkte. Oft ist es zuerst die Stimme, die auf einen Vogel aufmerksam macht, noch bevor wir ihn zu Gesicht bekommen.

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Naturschutz in Deutschland

NABU Deutschland  


Der NABU Blieskastel ist eine gemeinnützige Einrichtung; daher sind Spenden steuerlich absetzbar. Erbschaften und Vermächtnisse an den NABU sind steuerbefreit.
Kontoverbindung



(Schwarzkehlchen - Foto: Markus Persch)



Fahrt in die "Mehlinger Heide"

Am 2. Juni 2019 haben wir mit 4 Personen eine Fahrt in die Mehlinger Heide unternommen. Ziel war vor allem, den "Ziegenmelker" zu Gesicht zu bekommen, wofür man allerdings die Dunkelheit abwarten muss.

Gegen 22:45 Uhr  haben wir dann tatsächlich einen Ziegenmelker in Bodennähe an uns "vorbeihuschen" sehen. Die Identifizierung konnte auch zweifelsfrei anhand seines im Flug ausgestoßenen Rufs erfolgen.

Ansonsten kann man einen Spaziergang in der Mehlinger Heide, die als das größte im süddeutschen Raum gelegene Heidegebiet bezeichnet wird, mit Blick auf die sehr schöne Naturlandschaft und die Vögel (siehe Artenliste) nur empfehlen.

Zu erreichen ist die Mehlinger Heide von uns aus sehr gut: A6 bis Ausfahrt Kaiserslautern Ost, dort auf die B63 wenige Kilometer bis kurz vor Mehlingen, Ortsteil Frönerhof, im Ort links bis kurz vor die Autobahn. Von dort zu Fuß ca 5 Minuten bis in das gesuchte Gebiet.

Ergebnis der Erkundungsfahrt: Artenliste (pdf)




Fotos:

Markus Persch

 


Fahrt in die "Wagbach-Niederung"

Am Sonntag, dem 12. Mai 2019, unternehmen wir  eine Erkundungsfahrt in das Naturschutzgebiet der "Wagbach-Niederung" bei Oberhausen-Rheinhausen in Nordbaden, ca. 10 km südlich von Hockenheim gelegen. Es handelt um die ehemaligen Klärteiche der bis 1995 betriebenen Zuckerfabrik. In dem Feuchtgebiet am Rande der Rheinaue gibt es eine Vielzahl von teilweise seltenen sehenswerten Vögeln. Näheres kann man im Internet unter dem Stichwort "Wagbach-Niederung" finden.
Die Fahrt erfolgt mit privaten Pkws und dauert knapp 1 1/2 Stunden. Start ist um 7:00 Uhr, Treffpunkt Parkplatz am alten Blieskasteler Bahnhof. Die Mitnahme von Verpflegung und von Ferngläsern ist sinnvoll. Wir haben mehrere Spektive dabei mit Vergrößerung bis etwa 60-fach. Rückkehr am späten Nachmittag.

Interessenten sind herzlich eingeladen. Vorab-Info für Teilnehmer ist empfehlenswert (Klaus Franzl, 06842/51584 oder Hans Becker 06842/536509), auch per Email an briefkasten@nabu-blieskastel.de

Ergebnis der Erkundungsfahrt: Artenliste (pdf)




Fotos:

Markus Persch

 


Vogelstimmenwanderung 2019

Am Sonntag, dem 5. Mai 2019, fand die jährliche Vogelstimmenwanderung in der wunderschönen Naturlandschaft oberhalb von Medelsheim statt. Trotz empfindlicher morgentlicher Kälte war das Ergebnis sehr gut. 

Näheres siehe hier (pdf).


Text und Foto: Markus Persch, Hans Becker


Stunde der Gartenvögel

Deutschlands große Vogelzählaktion im Mai

Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen und dabei tolle Preise gewinnen – all das vereint die „Stunde der Gartenvögel“, die vom 10. bis 12. Mai bereits zum 15. Mal stattfindet. Jedes Jahr am zweiten Maiwochenende sind alle Naturfreunde aufgerufen, Vögel zu notieren und zu melden.

Zählen Sie eine Stunde lang Vögel - egal ob im Garten, vom Balkon aus, oder im benachbarten Park. Notieren Sie die höchste Anzahl von jeder Art, die Sie gleichzeitig sehen. So werden Vögel, die wegflattern und wiederkommen, nicht doppelt gezählt.

  • Per Online-Formular – Melden Sie Ihre Beobachtungen nach Möglichkeit online. Auf diese Weise können die Daten schnell und kostengünstig erfasst und ausgewertet werden. Das spart Kosten und Sie nehmen gleichzeitig an einer Sonderverlosung teil.

  • Per App "Vogelwelt" - Laden Sie sich die kostenlose NABU-App herunter und senden Sie Ihre Beobachtungen aus der App heraus. Bitte beachten Sie: Die Daten werden auch hier einfach über die PLZ verortet.

  • Per Telefon – Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1157-115 werden Ihre Daten am 11. Mai von 10 bis 18 Uhr auch direkt entgegengenommen. Bitte beachten: Aufgrund der beständig gesunkenen Anrufzahlen bei der Telefonhotline ist diese 2019 nur noch am Samstag geschaltet.

Neu ist in diesem Jahr das E-Learning-Tool "NABU-Vogeltrainer"

Damit Vogelfreunde sich optimal auf die Zählung vorbereiten können, bietet der NABU ein eigenes Lernprogramm für die Stunde der Gartenvögel an. Welcher Vogel ist in Deutschland am häufigsten zu finden?

Spielerisch und interaktiv lädt das E-Learning-Tool „Vogeltrainer“ dazu ein, 15 häufige Gartenvögel kennenzulernen. Quizfragen und Bilderrätsel sorgen für viel Abwechslung beim Lernen. Unter www.vogeltrainer.de kann sich ab sofort jeder fit machen.

Erste Ergebnisse (Deutschlandweit):

Das Highlight ist das Spitzenergebnis für den Haussperling. Es liegt zehn Prozent über dem des Vorjahres. Damit erreicht diese Art ihr bestes Ergebnis in 15 Jahren Stunde der Gartenvögel. Die Spatzen haben vom Rekordsommer 2018 endeutig profitiert. Auch der Feldsperling hat gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent zugenommen und wird damit nach 2016 sein zweitbestes Ergebnis in der Geschichte der „Stunde der Gartenvögel“ erreichen. Die Naturschützer des NABU freuen sich besonders über die positive Entwicklung der beiden Spatzenarten. Denn starke Rückgänge in den Jahrzehnten vor Beginn der NABU-Zählaktion hatten dafür gesorgt, dass beide Arten bis heute in der Vorwarnkategorie der Roten Liste deutscher Brutvogelarten stehen. Davon können sich die Spatzen heute offensichtlich etwas erholen.

Schlecht sieht es dagegen für Mauersegler und Mehlschwalben aus. Die Zahlen für diese beiden Arten sind katastrophal. Beide erreichen die mit Abstand schlechtesten Ergebnisse bisher. Aufgrund der Wetterlage mit Kaltluft aus dem Norden verzögert sich offenbar die Ankunft eines Teils der Mauersegler und Mehlschwalben. Leider fügen sich die diesjährigen Ergebnisse aber nahtlos in eine Reihe abnehmender Zahlen aus den Vorjahren – egal ab warmes oder kaltes Maiwetter herrschte. Wir haben es daher wohl mit einem tatsächlichen deutlichen Rückgang zu tun. Das Fehlen der Fluginsektennahrung und das Verschwinden von Brutnischen an Gebäuden sind wahrscheinlich die Ursachen.

Vorläufiges Ergebnis für das Saarland (Prozent-Angaben im Vergleich zum Vorjahr):

1 Haussperling + 5%
2 Kohlmeise + 8%
3 Blaumeise +14%
4 Amsel - 20%
5 Star + 17%
6 Elster - 5%
7 Rabenkrähe -51%
8 Feldsperling + 6%
9 Mauersegler - 21%
10 Ringeltaube - 5%
11 Rothkehlchen + 27%
12 Buchfink - 2%
13 Grünfink - 12%

Bei den Zahlen ist zu beachten, dass im Saarland lediglich 498 Vogelfreunde 11.822 Vögel beobachtet haben, was sicherlich nur eingeschränkt repräsentativ ist.

(Foto: NABU)


NABU-App "Vogelwelt"

Für die Vogelbestimmung war lange Zeit ein gutes Bestimmungsbuch unverzichtbar. Das ist es im Prinzip immer noch, doch das "Buch" muss heute nicht mehr aus Papier sein.

Über 1.000 freigestellte Fotos von 308 Arten in ihren typischen Federkleidern machen diese App einzigartig!

Die wichtigsten Funktionen sind das Bestimmen, Vergleichen und Melden. Vogelstimmen und Videos können zur kostenlosen Basisversion hinzugekauft werden. Das lohnt sich doppelt, denn der Erlös geht auch an den NABU.

Weitere Informationen beim NABU

(Foto: NABU)


Baumschnitt in der Streuobstanlage

Das inzwischen frühlingshafte Wetter hat der NABU Blieskastel genutzt, in der über 2 Hektar großen Streuobstanlage oberhalb Wolfersheim einen Baumschnitt vorzunehmen. Tatkräftige und fachkundige Hilfe leistete Harry Lavall vom Landratsamt Homburg mit wertvollen Tipps zum Schnitt und auch mit Hinweisen zu Baumkrankheiten bzw. Insektenbefall, der stellenweise an den über 70 Obstbäumen erkennbar war. Die Aktion hat gezeigt, dass gerade bei jungen Streuobstbäumen jährliche Kontrolle und Schnitt erforderlich sind.

Nächste, kurzfristig anstehende Maßnahme ist das Anlegen von sogenannten Baumscheiben, um ein besseres Wachstum der etwa 10 Jahre alten Obstbäume zu ermöglichen. Sehr günstig für die Befruchtung der Blüten ist auch, dass unmittelbar unterhalb der Streuobstwiese ein einheimischer Imker eine große Anzahl von Bienenvölkern installiert hat.

Ein Tipp noch für Spaziergänger und Naturfreunde: Vom Wiesengelände aus bietet sich ein traumhafter Ausblick in östlicher Richtung über Wolfersheim hinweg auf den schönsten Teil des Bliesgaus.

Das Bild zeigt von links Klaus Franzl, 1. Vorsitzender NABU Blieskastel, Harry Lavall und Heinz Gebele, NABU Blieskastel, beim Baumschnitt.

(Text und Foto: Hans Becker)


Eulenwanderung

Am Freitag, dem 25. Januar 2019, führte die NABU-Ortsgruppe Blieskastel wieder ihre alljährliche Eulenwanderung durch. Treffpunkt war Alschbach, Talstr. 16, vor dem Geschäftsgebäude der Lafo Martin Hirsch GmbH um 18:00 Uhr. Die Führung erfolgte durch Martin Hirsch, Auffangstation für Greifvögel am gleichen Ort.

Zu Beginn unserer Wanderung vermutete Martin Hirsch von der Wildtier-Auffangstation in Alschbach, dass wir an diesem Abend wahrscheinlich keinen Uhu hören werden, womit er leider Recht behielt. Denn am Vortag hatte es ein regelrechtes „Balzkonzert“ gegeben, was den Abschluss der jährlichen Hauptbalzzeit zwischen Januar und März bedeutet haben könnte. Dabei rufen Männchen mit einer tieferen Stimme als Weibchen, allerdings sind die Weibchen größer und schwerer als Männchen. Die Flügelspannweite beträgt bei Weibchen ca. 170 cm, was bei einem lautlosen nächtlichen Überflug schon sehr gespenstisch wirken kann!.

Diese größte Eulenart der Erde brütet seit einigen Jahren wieder regelmäßig in unserer Region. Als Felsbrüter braucht sie Felswände, Steinbrüche, Ruinen, nutzt jedoch manchmal auch verlassene Horste von Mäusebussard oder Habicht. Seltener wird direkt am Boden gebrütet. Auf seinen nächtlichen Beuteflügen muss ein Uhu seine Beute hören. So wurde festgestellt, dass er regelmäßig Rabenkrähen von deren Schlafbaum „pflückt“, sobald diese sich bewegen.

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Neue Heimat für 2 Schleiereulen

Am 8. Oktober 2018 haben wir in Alschbach auf der ruhigen Rückseite einer Scheune bzw. Stallung einen Eulen-Kasten aufgehängt und mit 2 Schleiereulen aus der Vogel-Auffangstation unseres Vorstandsmitglieds Martin Hirsch besetzt. Wir hoffen, dass die Auswilderung der hübschen Schleiereulen, die Martin Hirsch von klein an groß gezogen hat, gelingt.



Fotos: Hans Becker


Neue Nistkästen am Spitzenberg

Nachdem der Beginn der Brutzeit unmittelbar bevorsteht, haben wir nochmal schnell 10 neue Nistkästen im Wald am Spitzenberg aufgehängt.

Weitere Aufhäng-Aktionen werden folgen, wobei allerdings derzeit noch andere Aktivitäten Vorrang haben bzw. parallel laufen (Baumschnitt in der Streuobstwiese in Wolfersheim, Mauersegler-Nistkästen an Wohnhäusern montieren).



Foto: Hans Becker


Arbeitseinsatz der NABU Ortsgruppe Blieskastel

Mitglieder unserer NABU - Ortsgruppe haben am 24.2.2017 in einem alten Obstbaum auf einer erst vor wenigen Jahren angelegten Streuobstwiese nordöstlich des Blieskasteler Ortsteils Altheim einen Nistkasten für einen Waldkauz befestigt. Außerdem wurden verschiedene Nistkästen für Singvögel aufgehängt.

In dem Gelände vorhanden sind bereits eine Reihe von Ansitzpfosten für Greifvögel.

Foto: Hans Becker


Verletzte Waldschnepfe geheilt in die Freiheit entlassen

Von unserem Vereinsmitglied und Beisitzer im Vorstand Martin Hirsch haben wir den nachstehenden Bericht bekommen. Martin Hirsch betreibt die Vogel-Auffang- und Pflegestation des Saarlandes in Blieskastel-Alschbach: 

Zwei 9- und 11-jährige Jungen haben am 30.11.2016 eine Waldschnepfe mit Kopfverletzung gefunden und zu Martin Hirsch zur Behandlung gebracht. Bereits nach 10 Tagen konnte der sehr schöne Vogel geheilt in die Freiheit entlassen werden. 

Fotos: Martin Hirsch


Mitglied im NABU werden

Werden Sie Mitglied in einer starken Gemeinschaft - treten Sie ein für Mensch und Natur!

Der NABU Deutschland ist seit über 100 Jahren im praktischen Naturschutz aktiv, um die Vielfalt unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Heute betreut der NABU mehr als 5.000 Schutzgebiete in ganz Deutschland. Damit wir auch in Zukunft die Vielfalt und Schönheit der Natur vor unserer Haustür genießen können, braucht sie Ihren Schutz.

Die NABU Ortsgruppe Blieskastel wurde 1985 gegründet und setzt Akzente in verschiedenen Bereichen des lokalen Natur- und Umweltschutzes. Neben der Betreuung spezieller Naturschutzgebiete, der Pflege von Biotopen, wie Streuobstwiesen, Heckenzügen und Trockenrasen, finden auch regelmäßig Pflanzaktionen statt. Auch zu regionalen ökologischen Brennpunkten bezieht der NABU Blieskastel Stellung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die "Biotopvernetzung". Deswegen ist es auch unser Ziel, Grundstücke zu erwerben.

Hier geht es zum Aufnahmeantrag in den NABU mit weiteren Informationen. Sie können uns natürlich unter folgenden Kontaktadressen auch direkt ansprechen.


Die meisten Fotos können durch Anklicken vergrößert werden.


NABU OG Blieskastel e.V.
 ¦  Klaus Franzl ¦ Zur Kurklinik 1 ¦  66440 Blieskastel ¦ 0175 6349 609
 
Letzte Änderung: 10.07.2019